FlowPhase.ai
0 / 12 Missionen erledigt
Persönliches Enablement

Hi Yves — willkommen zu deinem persönlichen Lernpfad. 👋

Dein eigenes KI-Betriebssystem
vom einfachen Start bis zur täglichen Superpower

Diese Seite ist der komplette Fahrplan an einem Ort: warum sich das lohnt, wie es funktioniert und was du konkret tust — Einrichtung in einer guten halben Stunde, danach eine kleine tägliche Übung, Mission für Mission. Alles Nötige ist hier: Erklärungen, Download-Links, ein Starter-Kit und Vorlagen zum Kopieren. Dein Fortschritt wird direkt in diesem Browser gespeichert.

Worum es im Kern geht: Du baust dir hier dein eigenes Kontextsystem — dein Wissen und deine Abläufe an einem Ort, den deine KI jederzeit versteht. Der Fachbegriff dafür ist übrigens Context Engineering.

Schon überzeugt? Direkt zum Lernpfad springen →
12 Missionen3 Stufen~30 Min Einrichtung10–20 Min tägliche Übungab ~15 €/Mon Gesamtkosten
Yves Zeh — WANDWERT
🆘 Eine Sache vorweg — du kannst nichts falsch machen. Wenn du irgendwo hängst, eine Frage hast oder etwas dich irritiert: Mach einfach einen Screenshot von der Stelle und schick ihn mir (Jan) — per WhatsApp oder per E-Mail. Ich löse das dann mit meinem FlowPhase-System. Den 🆘-Button hast du außerdem jederzeit unten rechts. Fragen ist hier der Profi-Move, nicht die Blamage.
Warum — der eigentliche Grund

Warum das Ganze?

Nicht wegen des KI-Hypes, der gerade durch jede Timeline rauscht. Sondern wegen dem, woraus deine Wochen tatsächlich bestehen: Kunden-Briefings, die in ein Angebot müssen. Mediapläne, Standort-Bewertungen, Nutzungsvereinbarungen. Mails an Marken, Flächen-Eigentümer, Produktion und Behörden. Und dazwischen die eigentliche Arbeit — Flächen finden, Kampagnen denken, koordinieren. Der Papierkram ist notwendig. Aber er muss nicht so viel von deiner Energie fressen.

⏱️
Grund 1

Stunden zurückholen

Die wiederkehrende Schreib- und Sortierarbeit — Notizen, Listen, Entwürfe, Zusammenfassungen — schrumpft von Stunden auf Minuten. Ab der ersten Woche, nicht irgendwann.

🧠
Grund 2

Einen Denkpartner haben

Nicht nur schneller tippen — besser denken. Ein Sparringspartner, der deine Projekte kennt, kluge Rückfragen stellt und nie genervt ist, wenn du „warte, noch ein Gedanke" sagst.

🔑
Grund 3

Herr im eigenen System sein

Kein Abo-Dschungel, keine Plattform, in die man sich einarbeiten muss und die dann doch nicht passt. Ein Ordner mit Textdateien, der dir gehört — und nur dahin wächst, wo er dir wirklich nützt.

🚀
Grund 4

Selbst bauen statt beauftragen

Eine Checklisten-Webseite, ein kleines Werkzeug, dein eigener Ablauf — wofür früher ein Entwickler nötig war, wird ein Nachmittag. Du wirst Dinge bauen, die du dir heute nicht vorstellen kannst.

Kurz gesagt: Es geht nicht um Technik. Es geht darum, wie sich dein Büroalltag in drei Monaten anfühlt — ruhigere Montage, schnellere Nachbereitung, und das gute Gefühl, das Thema KI nicht nur vom Hörensagen zu kennen, sondern es im Griff zu haben.

Wie — die Idee

Was ist ein „KI-Betriebssystem" (AI-OS)?

Du kennst ChatGPT & Co.: Man tippt eine Frage, bekommt eine Antwort. Praktisch — aber jedes Gespräch fängt bei null an. Die KI weiß nicht, wer du bist, welche Projekte laufen, wie du formulierst. Also erklärst du es. Jedes. Einzelne. Mal. Und die Ergebnisse? Durchaus brauchbar — aber sie bleiben verstreut in alten Chatverläufen hängen, statt dort zu landen, wo deine Arbeit wohnt: in deiner eigenen Ablage, wiederauffindbar und weiterverwendbar.

Ein KI-Betriebssystem dreht das um. Statt dass du die KI im Browser besuchst, zieht die KI bei dir ein — in einen einzigen Ordner auf deinem Rechner. Darin liegt ein kurzes Briefing über dich (wer du bist, wie du arbeitest, worauf es dir ankommt) plus deine Notizen und Projekte. Die KI liest das alles, bevor sie loslegt. Und alles, was sie erarbeitet, landet wieder im Ordner — als Dateien, die dir bleiben.

Context Engineering — so heißt dieser Ansatz in der Fachwelt. Die Erkenntnis dahinter: Das Modell ist bei allen gleich — den Unterschied macht, was es über dich weiß. Briefing, Notizen, Projekte, Rezepte: jede Datei macht die nächste schlauer. Ein Tool kauft man. Ein Kontextsystem baut man — und es gehört dir. Und es verzinst sich: Mit jeder Interaktion wächst der Kontext — ein Schwungrad, das jeden Tag ein bisschen mehr Kraft hat.

Das Ergebnis fühlt sich weniger an wie ein Werkzeug und mehr wie ein Mitarbeiter, der die Akte tatsächlich gelesen hat. Du sagst „mach mir aus den Notizen von heute eine Aufgabenliste" — und er weiß, welcher Termin gemeint war, welches Projekt dranhängt und dass du Listen gern kurz hast.

Das ist die ganze Idee. Kein Plattform-Projekt, kein Einführungs-Workshop, keine Schulungswoche. Ein Ordner, ein Briefing, und eine KI, die beides liest.

Dieser eine Ordner ist dein Kontextsystem — im Fachjargon ein „Repository" (kurz Repo, siehe Mini-Glossar). Klingt technisch, ist aber nur ein Ordner mit Dateien, der dir gehört. Und genau deshalb kannst du ihn kopieren, umziehen, mehrere anlegen oder jederzeit neu aufsetzen — kein Anbieter, kein Einsperren.

Zwei Dinge, die den Unterschied machen: Es gehört dir, unabhängig vom KI-Modell. Deine Dateien sind einfacher Text — dasselbe Wissen könntest du jeder KI geben. Ein Tool tauschst du; dein Kontextsystem bleibt deins. (Für den Aufbau hier nutzen wir Claude — damit läuft der Einstieg am rundesten.) Und du bist nie eingesperrt: Den Ordner, den du gleich im Setup anlegst, kannst du ganz entspannt als Übungs-Ordner nutzen. Bist du sattelfest, machst du ihn zu deinem Arbeits-System — oder setzt ein sauberes neues auf und nimmst die guten Teile einfach mit. Deine Dateien wandern mit. Sie gehören dir.

Chatbot im BrowserDein KI-Arbeitsplatz
Kennt dich?Fängt jedes Mal bei null anLiest zuerst dein Briefing — in jeder Sitzung
Dein KontextNur, was du reinkopierstDeine Notizen & Projekte liegen direkt im Ordner
Die ErgebnisseVerstreut in alten ChatverläufenAls Dateien gespeichert — bleiben und lassen sich wiederverwenden
Wird es besser?Nein — ewig dasselbe GesprächJa — jede Briefing-Ergänzung macht es schlauer
Wem gehört es?Der PlattformDir. Einfache Textdateien auf deinem Rechner
Wie — die Bausteine

Du startest mit drei Dingen

Zwei kostenlose Programme und eine Textdatei — mehr ist der Start-„Technik-Stack" nicht. Die einzige laufende Ausgabe ist die KI selbst: das Claude-Abo (ab ~15 €/Monat). Keine Einrichtungsgebühr, keine Lizenz pro Nutzer, kein Lock-in. Der Rest kommt später, und nur wenn du ihn willst.

🗂️

Der Schreibtisch

Ein kostenloses Programm, das einen Ordner und seine Dateien anzeigt — wie ein aufgeräumter Schreibtisch, auf dem alles Aktuelle auf einen Blick liegt.

Du musst nichts programmieren. Für dich ist es ein Betrachter mit Chat-Fenster.
🤝

Der Mitarbeiter

Eine KI, die in diesem Ordner arbeitet. Du redest ganz normal mit ihr — auf Deutsch. Sie liest deine Dateien, schreibt neue und fragt nach, wenn sie unsicher ist.

Kein Chat-Fenster im Browser, dem du alles neu erklärst — ein Mitarbeiter, der mit deinen Unterlagen arbeitet.
📋
me.md & CLAUDE.md

Das Briefing

Zwei kurze Textdateien, die dem Mitarbeiter sagen, wer du bist, wie du arbeitest und was dir wichtig ist. Er liest sie zu Beginn jeder Sitzung — du erklärst dich nie zweimal.

Deshalb fühlt es sich persönlich an. Und du kannst jederzeit selbst reinschreiben.

Mehr brauchst du zum Loslegen nicht. Im Pfad wächst dein System dann wie von selbst mit — Ordner für Notizen, Aufgaben, Vorlagen und deine ersten Skills: aufgeschriebene Rezepte, die der Mitarbeiter wiederverwendet („so schreiben wir Nachfass-Mails", „so bauen wir Checklisten"). Zwei größere Bausteine kommen erst danach — als nächste Ausbaustufe:

🧑‍🤝‍🧑
Nächste Stufe · Agenten

Die Spezialisten

Zusätzliche Kollegen für Aufträge, die ein einzelner Chat nicht stemmt: ein Rechercheur, der zwanzig Firmen parallel durchleuchtet und nur das Destillat liefert. Ein Angebots-Prüfer, der jeden Entwurf gegen Preisliste und Alt-Projekte hält. Ein Vier-Augen-Prüfer, der die Arbeit des Haupt-Mitarbeiters gegenprüft, bevor sie zu dir kommt.

Ihr Trick: Sie arbeiten parallel — und prüfen einander. Für den Anfang reicht ein Mitarbeiter völlig.
🔌
Nächste Stufe · Workflows

Die Anschlüsse

Der Mitarbeiter kann sich mit anderen Systemen verbinden — Mail, Kalender, Ablage — und wiederkehrende Abläufe können nach Plan laufen. Hier wächst der persönliche KI-Arbeitsplatz in echte Automatisierung.

Das bauen wir gemeinsam aus — erst die Leitplanken, dann die Anschlüsse.
Wie — das Cockpit

So sieht deine allererste Sitzung aus (Beispiel)

So sieht dein Cockpit später aus. (Auf dem Handy: seitlich scrollen.)

wandwert-os — Visual Studio Code
▾ WANDWERT-OS
  START-HIER.md
  CLAUDE.md ✦ neu
  me.md ✦ neu
  ▾ marke/
    marken-kit.md [?]
  ▸ notizen/
  ▸ aufgaben/
  ▸ projekte/
  ▸ vorlagen/
  ▸ skills/

— nach 3 Monaten wachsen
  hier Projekte, Skills und
  Vorlagen hinein —
# CLAUDE.md — Briefing
Entsteht gerade aus dem Interview →

## Wie wir arbeiten
- Antworten kurz, auf Deutsch
- Leg dich fest — ich korrigiere
- Unsicheres mit [?] markieren, nie raten

## Hausregeln
- Ampel: 🟢 eigene Notizen · 🟡 Firmen-intern
  erst abstimmen · 🔴 Kunden-/Vertragsdaten nie
- Du versendest nie etwas
- Nie löschen ohne Okay

## Größter Zeitfresser
- Angebote aus Briefings, Standort-Bewertung ← aus Frage 3
✳ Claude Code — Starter-Interview

Du: Lies START-HIER.md und lass uns mein KI-Betriebssystem aufbauen.

Claude: Gern! Erste Frage: Wie würdest du deine Rolle in deinem Unternehmen beschreiben?

Du: Inhaber einer Out-of-Home-Agentur — von Kundenpitch bis Flächenakquise läuft viel über mich.

Claude: Notiert. Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten dich am meisten Zeit oder Nerven?

Du: Angebote aus Briefings bauen. Und Standorte bewerten.

Claude: ✓ Ich habe CLAUDE.md und me.md angelegt — links die neuen Dateien, in der Mitte dein Briefing. Dann setzen wir bei den Angeboten und Standorten an. Fangen wir klein an: Gib mir die Notizen aus deinem letzten Kundentermin — daraus mache ich in 30 Sekunden eine saubere Aufgabenliste.

Wie — die Einordnung

Warum dieser Weg?

Du hast erlebt, wie es läuft, wenn man ein großes System eingeführt bekommt: viel Funktionsumfang, viel Einarbeitung — und am Ende nutzt man zehn Prozent davon. Dieser Weg hier ist bewusst das Gegenteil.

Der übliche Weg

Plattform von der Stange

Für hundert Firmen gebaut, für keine passgenau.

  • Erst Einführungsprojekt, dann (vielleicht) Nutzen
  • Man richtet sich nach dem Tool — nicht umgekehrt
  • Funktionen, die niemand im Büro braucht
  • Läuft beim Anbieter; Wechsel = Neuanfang
Dieser Weg

Dein KI-Arbeitsplatz

Fängt bei null an und wächst nur dahin, wo er dir nützt.

  • Nutzen ab Tag eins — erste Aufgabenliste in 30 Sekunden
  • Passt sich dir an: dein Ton, deine Abläufe, deine Begriffe
  • Nichts drin, was du nicht selbst hineingelegt hast
  • Gehört dir: Textdateien auf deinem Rechner, kein Lock-in

→ Schlank statt schwergewichtig: erst beherrschen, dann erweitern. Und was sich bewährt, kann später Schritt für Schritt ins Büro wachsen — in deinem Tempo, nicht im Tempo eines Anbieters.

Wie — sicher bleiben

Die Ampel

Einmal Klartext vorweg: Was du in den Chat tippst, wird in der Cloud verarbeitet — wie bei jedem KI-Assistenten. Deine Dateien bleiben auf deinem Rechner, aber das Gespräch reist. Genau deshalb sortieren wir Inhalte in drei Farben — und deshalb kennt die rote Regel im Starter-Setup keine Ausnahme.

Grün — los

Deine eigenen Notizen, Planung, Entwürfe, Ideen, To-dos. Alles, was sich um deine Arbeit und dein Denken dreht — nicht um Dritte.

Gelb — erst abstimmen

Interne Firmen-Unterlagen und Team-Material. Grundsätzlich in Ordnung — aber einmal kurz im Büro abstimmen, bevor es in dein Setup wandert.

Rot — nie

Personenbezogene Daten und vertrauliche Kunden- oder Vertragsunterlagen (DSGVO). Marken-Verträge, Eigentümerdaten aus Nutzungsvereinbarungen, alles Personenbezogene: bleibt in euren geregelten Systemen — niemals im persönlichen Werkzeug.

Faustregel: Sobald ein Inhalt eine konkrete Person oder vertrauliche Details eines Kunden oder Vertrags beschreibt, ist er rot. Und wenn du bei etwas unsicher bist, welche Farbe es hat — genau das ist eine gute Frage ans FlowPhase-Team. Nachfragen ist hier der Profi-Move, nicht die Blamage. Und falls du denkst: „Die volle Power gäbe es doch erst mit echten Kundendaten" — stimmt. Genau dafür gibt es den gemeinsamen Ausbau: Vertragsrahmen (AVV), klare Leitplanken und eine Architektur, die zu den Daten passt — so wird aus Rot kontrolliert Grün. Bis dahin gilt: Rot bleibt rot.

Übrigens: Genau deshalb hast du in Schritt 0 das Modelltraining ausgeschaltet — Einstellungen → Privacy.

🚀 Genug erklärt — ab hier geht's wirklich los.
Was — dein Pfad

Der Pfad: ① Starter → ② Mid → ③ Pro

Zwölf Missionen in drei Stufen — alle für dich freigeschaltet und auf deinen Agentur-Alltag zugeschnitten. Der Pfad läuft in Missionen, nicht in Wochen: Jede Mission gibt dir eine kleine tägliche Übung (10–20 Minuten). Bleib bei einer Mission, bis sich die Übung selbstverständlich anfühlt — mal sind das drei Tage, mal zwei Wochen. Dann öffnest du die nächste. Dein Tempo, kein Kalender, kein Hinterherhinken. Starter baut die Gewohnheit mit exakten Rezepten, Mid liefert echte Arbeitsergebnisse, Pro macht daraus dein System — dort brauchst du Prinzipien statt Rezepte. Und hak die Kästchen wirklich ab: Sich über einen kleinen Erfolg zu freuen ist buchstäblich das, was Gewohnheiten entstehen lässt.

🌱 Starterdie Gewohnheit aufbauen — der KI-Arbeitsplatz wird Teil deines Tages
0Start

Dein KI-Betriebssystem einrichten (~30 Minuten)

VS Code + die Claude-Erweiterung installieren, einen Ordner anlegen, Claude interviewt dich.

Alles hier ist Klick für Klick beschrieben. Kaputtmachen kannst du nichts — der schlimmste Fall ist ein Programm, das nicht startet. Und das ist eine Nachricht an uns, keine Krise.

🎬 Video: Claude Code einrichten — für Einsteiger · auf YouTube (engl.)
  1. Claude-Konto — auf claude.ai anlegen und den Pro-Plan wählen (ab ~15 €/Monat im Jahresabo, monatlich etwas mehr — die einzigen laufenden Kosten im ganzen Setup). Tipp: Mit einem bestehenden Google-Konto anmelden geht am schnellsten.
  2. Ein Datenschutz-Schalter, gleich am Anfang: In Claude unter Settings → Privacy das Modelltraining ausschalten — deine Gespräche werden dann nicht fürs Training genutzt und nur ~30 Tage gespeichert.
  3. VS Code installieren (kostenlos) — auf code.visualstudio.com laden (Version für dein System — Windows oder Mac), Installer ausführen bzw. App in den Programme-Ordner ziehen, dann starten. Beim ersten Start zeigt VS Code eine kleine Willkommens-Tour: Farbthema aussuchen, Anmeldung („Continue with GitHub / Google / Apple"), Werbung für KI-Zusatzfunktionen. Du kannst alles überspringen oder wegklicken — du brauchst weder Konto noch Extras (ein Farbthema darfst du dir natürlich gönnen). Fertig bist du, wenn das leere Fenster dasteht.
  4. Deinen Ordner anlegen — im Explorer bzw. Finder einen Ordner erstellen, z. B. Dokumente/wandwert-os. Dann in VS Code: Datei → Ordner öffnen… und ihn auswählen. Wichtig: erst der Ordner, dann Claude — dein Mitarbeiter bekommt genau diesen einen Ordner, nicht den ganzen Rechner.
  5. Die Claude-Erweiterung installieren — links in VS Code das Erweiterungen-Symbol anklicken (die vier Kästchen) oder Cmd/Strg + Shift + X drücken. Oben „Claude Code" suchen und beim offiziellen Eintrag (von Anthropic) auf Installieren klicken. Kein Terminal, kein Befehl — ein Klick.
  6. Claude öffnen & anmelden — oben rechts erscheint jetzt ein ✨-Symbol (oder unten in der Statusleiste steht „Claude Code"). Klick drauf → das Claude-Panel öffnet sich an der Seite. Beim ersten Mal meldest du dich mit deinem claude.ai-Konto an (ein Browser-Fenster öffnet sich — nur einmal). Fragt VS Code, ob du dem Ordner vertraust: Steht dort dein Ordnername (z. B. …/wandwert-os)? Dann bestätigen. Steht dort nur /Users/dein-benutzername, wäre das der ganze Rechner — dann ablehnen, deinen Ordner öffnen (Schritt 4) und das Panel neu starten.
  7. Dein Cockpit steht schon — genau wie im Bild oben: links dein Ordner, in der Mitte die Datei, rechts das Claude-Panel. Du musst nichts umbauen. Zwei kleine Handgriffe für den Komfort: Ist das Panel zu schmal, greif die Trennlinie und zieh es breiter (etwa ein Drittel des Fensters). Klick links im Aktenschrank eine Datei an, sobald die erste da ist — sie öffnet sich in der Mitte, während rechts das Gespräch weiterläuft. ✓ Richtig, wenn's aussieht wie das Cockpit oben: links dein Ordner, in der Mitte die Datei, rechts das Gespräch.
  8. Loslegen — lad das Starter-Kit unten und leg START-HIER.md in deinen Ordner. Dann sag Claude einen Satz: „Lies START-HIER.md und lass uns mein KI-Betriebssystem aufbauen." Es enthält Interview, Spielregeln und Marken-Kit — den ganzen Aufbau in einem.
  9. Gib Claude den Kontext dieser Seite — kopier die Adresse dieser Seite (oben im Browser) und häng sie an: „…aufbauen. Hier ist mein Lernpfad: [Adresse einfügen] — lies ihn, das ist der ganze Zusammenhang." Dann kennt dein Mitarbeiter von Anfang an die Arbeitsweise, die Ordner und alle Missionen — nicht nur die einzelne Aufgabe. Wichtig: Er bleibt dein Trainingspartner, kein Autopilot — er begleitet dich Schritt für Schritt, statt dir alles abzunehmen. So baust du das Verständnis selbst auf. Und wenn du durch bist, wird er dein voller Arbeitspartner — die Trainingsräder fallen ab. Das bietet er dir von selbst an; und du kannst jederzeit selbst sagen „nimm die Räder ab" — auch mitten im Pfad, wenn du das Gefühl hast, du hast's drauf.
  10. Marken-Material bereithalten — Logo, Präsentation, eine Broschüre, die dir gefällt. Das Starter-Interview legt daraus ein schnelles Starter-Marken-Kit an — genug, damit Entwürfe von Anfang an grob nach WANDWERT aussehen. Das volle Marken-Kit (exakte Farben, Ton, Do's & Don'ts) baust du dann in Mission 4.
💡
Was dann passiert: Claude liest das Starter-Kit, interviewt dich (sechs freundliche Fragen, eine nach der anderen) — und baut dein Briefing und deine Ordnerstruktur anschließend selbst, auf Basis deiner Antworten. Deine allererste Erfahrung ist ein Gespräch, kein Einstellungs-Bildschirm.
⬇  Starter-Kit — START-HIER.md
🔧 Für Fortgeschrittene: Claude Code direkt im Terminal (CLI) ▾ aufklappen
Nur der Vollständigkeit halber — brauchst du jetzt noch nicht. Machen wir bei Bedarf später zusammen.
Statt der Erweiterung kannst du Claude Code auch als Kommandozeilen-Tool installieren und im Terminal bedienen — voller Funktionsumfang (z. B. Automatik-Läufe ohne Klicken), dafür brauchst du etwas Terminal-Nähe. Für den Alltag reicht die Erweiterung oben — das hier ist nur, falls du's willst.
Install-Befehl — ins Terminal einfügen
# Mac / Linux (Terminal):
curl -fsSL https://claude.ai/install.sh | bash

# Windows (PowerShell):
irm https://claude.ai/install.ps1 | iex
Danach in VS Code Terminal → Neues Terminal, claude tippen, Enter, anmelden. Meldet es „command not found": einmal Terminal → Neues Terminal und nochmal claude; hilft das nicht, diese Zeile einfügen —
echo 'export PATH="$HOME/.local/bin:$PATH"' >> ~/.zshrc && export PATH="$HOME/.local/bin:$PATH" && claude

✓ Fertig wenn: Claude deine Ordnerstruktur gebaut und dich mit Namen begrüßt hat.

🎙️
Kleiner Tipp vorweg — sprechen statt tippen: Du kennst das aus Sprachnachrichten und Diktier-Apps. Mit Wispr Flow (kostenloser Einstieg) oder dem macOS-Diktat hältst du eine Taste, sprichst, und der Text erscheint — im Chat und überall sonst. Mit dem Mitarbeiter zu arbeiten wird dann wörtlich reden. 5 Minuten Einrichtung.
⚡ Abkürzungen — direkt zum Wow-Moment
Du hast den ersten Schritt erledigt, dein System steht — und es ist darüber hinaus nicht dein erstes KI-Rodeo? Dann willst du jetzt vielleicht direkt einen großen Treffer sehen, statt vorne anzufangen. Der Pfad funktioniert in jeder Reihenfolge: nimm einen von diesen — oder starte ganz normal mit Mission 1.

🎨 Dein Marken-Kit bauen

Farben, Schriften, Ton an einem Ort — 15 Minuten, und jeder Entwurf kommt im Look von WANDWERT.

Zur Mission →

📊 Angebot & Konzept aus Briefing

Kunden-Briefing rein → strukturiertes Media-/Kreativ-Angebot als Entwurf raus. Die leere Seite ist nicht mehr dein Job.

Zur Mission →

📄 Vorlagen-Bibliothek aufbauen

Angebot, Standort-Steckbrief, Nutzungsvereinbarung — was du zweimal machst, startet ab jetzt bei 80 %, in deiner Struktur.

Zur Mission →

🛠️ Ein Werkzeug aus Worten

Beschreib eine Standort-Checkliste aus deinem Alltag — und öffne eine echte kleine Webseite, die es vorher nicht gab.

Zur Mission →
1Mission

Besprechungsnotizen → Aufgabenliste

Dein täglich Brot — nach jedem Termin, bis es sitzt.

Warum zuerst: Es dauert 30 Sekunden und zahlt sich sofort aus. Nach Marken-Pitches, Kundenterminen und Standort-Begehungen geht erfahrungsgemäß am meisten unter — genau da setzt der erste Handgriff an.

🔁
Deine tägliche Übung: Immer wenn ein Termin endet — Notizen rein, Liste raus. Zwanzig Sekunden Einfügen, dann den Haken genießen: Genau so entsteht die Gewohnheit.
  1. Nach einem Termin einfach ablegen, was da ist: rohe Notizen oder eine Transkript-Datei (aus Teams, einer Diktier-App o. ä.) in notizen/ — oder direkt in den Chat einfügen. Stichworte, Halbsätze, Chaos: alles gut. Je wüster die Vorlage, desto eindrucksvoller das Ergebnis.
  2. Den Mitarbeiter die Aufgaben herausziehen lassen (Vorlage unten)
  3. Das Ergebnis kritisch lesen — du bleibst der Redakteur. Wenn etwas nicht stimmt, sag es ihm; aus der Korrektur lernt er.
Vorlage zum Kopieren
Mach mir aus meinen Termin-Notizen eine saubere Aufgabenliste.
(Entweder unten eingefügt — oder sag: „lies die Transkript-Datei in notizen/")
- eine Zeile pro Aufgabe, mit Zuständigem und Frist (falls genannt)
- ein eigener Abschnitt „Warten auf andere"
- oben kurz „Getroffene Entscheidungen"
- Projektbezug dazuschreiben, wenn erkennbar
Speichere das Ergebnis in aufgaben/.

[hier die Notizen einfügen — oder die Datei nennen]
💡
Profi-Tipp: Funktioniert genauso gut mit E-Mail-Verläufen — „was haben wir eigentlich vereinbart, und was ist noch offen?". Und wenn du statt Notizen eine Aufnahme hast: Die Transkription übernimmt eine Diktier-App oder Teams — reine Audio-Dateien direkt verarbeiten ist ein „mit dem FlowPhase-Team"-Upgrade.

✓ Fertig wenn: du Notizen aus 3 echten Terminen in Aufgabenlisten verwandelt hast.

2Mission

Der Wochenplan am Montagmorgen

Alles aus dem Kopf auf den Tisch — und eine geordnete Woche zurückbekommen.

Warum: Bis jetzt war der KI-Arbeitsplatz ein Werkzeug. Diese Mission macht ihn zum Ritual — und Rituale sind das, was bleibt. Fünf Minuten am Montag, und die Woche hat eine Form statt einer Warteschlange. Bei mehreren parallelen Projekten ist genau das Gold wert.

🔁
Deine tägliche Übung: Jeden Morgen zwei Minuten mit dem ersten Kaffee: „Was ist heute das Wichtigste — laut Wochenplan?"
  1. Montagmorgen, Kaffee in der Hand: alles abladen, was ansteht — Aufgaben, Sorgen, lose Enden, das Ding von Freitag. Unsortiert ist ausdrücklich erwünscht.
  2. Einen strukturierten Wochenplan erstellen lassen (Vorlage unten)
  3. Als notizen/wochenplan.md speichern. Nächsten Montag fragst du: „Vergleich mit letzter Woche — was ist liegengeblieben, was nehmen wir mit?" Dieser Vergleich ist der Moment, in dem es sich zum ersten Mal nach Magie anfühlt.
Vorlage zum Kopieren
Es ist Montag. Hier ist alles, was mir für diese Woche im Kopf herumgeht, unsortiert.
Mach daraus einen Wochenplan:
- Top-3-Prioritäten (leg dich fest — ich korrigiere dich, wenn nötig)
- ein Vorschlag pro Tag, rund um die festen Termine, die ich dir hier nenne
- ein Abschnitt „Nicht diese Woche" — festgehalten, aber aus dem Kopf
Speichere ihn als notizen/wochenplan.md.

[Gedanken hier abladen]
💡
Profi-Tipp: Ergänze den Freitags-Abschluss: „Schau auf meinen Wochenplan — was ist geschafft, was wandert in die nächste Woche?" Zwei Rituale, und deine Wochen haben plötzlich einen Anfang und ein Ende.

✓ Fertig wenn: du zwei Wochen so gestartet hast.

3Mission

Mails & Schreiben entwerfen

Stichpunkte rein, fertiger Entwurf raus — in deinem Ton.

Warum: Ein sauberes Schreiben aufzusetzen ist langsam. Zu wissen, was drinstehen soll, ist schnell. Trenn die beiden Jobs: Du lieferst die Absicht, der Mitarbeiter liefert den ersten Entwurf — und der erste Entwurf ist immer der teure Teil. Gerade bei heiklen Schreiben an Marken, Eigentümer oder Behörden.

🔁
Deine tägliche Übung: Jeden Tag ein Schreiben als Entwurf starten lassen — am besten das, auf das du am wenigsten Lust hast.
  1. Stichpunkte geben: Was soll das Schreiben sagen, an wen geht es, was soll danach passieren?
  2. Einen Entwurf in deinem Ton anfordern — das Briefing kennt ihn. Wenn der Ton nicht sitzt: einmal korrigieren („verbindlicher", „direkter") und Claude bitten, sich das zu merken.
  3. Redigieren, dann wie gewohnt selbst versenden. Die KI versendet nie etwas — das ist Hausregel.
Vorlage zum Kopieren
Entwirf mir eine E-Mail, in meinem üblichen Ton (siehe me.md).
An: [wer + in welchem Verhältnis stehen wir]
Ziel: [was soll nach dem Lesen passieren]
Inhaltspunkte:
- [Punkt 1]
- [Punkt 2]
Kurz und verbindlich — ich redigiere vor dem Versand.
Gib mir zwei Varianten für die Betreffzeile.
💡
Profi-Tipp: Die besten Kandidaten sind die unangenehmen Schreiben — die Mail, die du seit Tagen vor dir herschiebst. Lass dir drei verschiedene Einstiege geben und nimm den, der nach dir an einem guten Tag klingt.

✓ Fertig wenn: 3 Schreiben rausgegangen sind, die als Entwurf vom Mitarbeiter gestartet sind.

🚀 Midechte Arbeitsergebnisse — dein Marken-Kit, Konzepte, Steckbriefe und ein Mitarbeiter, der WANDWERT kennt
4Mission

Dein Marken-Kit — alles kommt in WANDWERT-Look

Farben, Schriften, Ton an einem Ort — ab jetzt sieht jeder Entwurf nach euch aus.

Warum: Beim Einrichten (Mission 0) hat der Mitarbeiter schon ein schnelles Starter-Marken-Kit angelegt — genug, damit Entwürfe grob nach WANDWERT aussehen. Jetzt machst du daraus ein richtiges: exakte Farben, Schriften, euer Tonfall, Do's & Don'ts. Für eine Agentur ist das kein Nice-to-have — es ist der Unterschied zwischen „von der KI" und „von WANDWERT". Einmal gebaut, wirkt es für immer in jedem Angebot, Konzept und Dokument.

🔁
Deine Übung: Immer wenn ein Entwurf nicht ganz nach euch klingt oder aussieht — sag's dem Mitarbeiter und lass ihn das Marken-Kit schärfen. Mit jeder Runde wird's treffsicherer.
  1. Leg dein Material in marke/: Logo(s), eine Präsentation oder Broschüre, die euren Look trifft, ein, zwei Referenz-Texte in eurer Stimme.
  2. Lass den Mitarbeiter das Starter-Kit aus Mission 0 zu einem vollen marke/marken-kit.md ausbauen (Vorlage unten).
  3. Prüf es kritisch und korrigier: „der Ton ist zu förmlich", „das ist nicht unser Blau". Aus jeder Korrektur lernt es.
Vorlage zum Kopieren
Ich habe Logo und Material, das unseren Look trifft, in marke/ gelegt.
Bau das Starter-Kit zu einem vollen marke/marken-kit.md aus:
- Farben mit Hex-Codes (Primär, Sekundär, Akzente)
- Schriften und wofür welche
- Tonfall in 5 Wörtern + je 2 Beispiele „so ja / so nein"
- ein paar Do's & Don'ts fürs Gestalten und Texten
- welche Logo-Variante wann
Unsicheres mit [?] markieren statt raten. Zeig mir dann, was du hast — ich korrigiere.
💡
Profi-Tipp: Ab jetzt bei allem, was rausgeht: „halt dich an marke/marken-kit.md" — oder leg es als feste Regel im Briefing ab, dann macht er's von selbst. Jedes Angebot startet im WANDWERT-Look.

✓ Fertig wenn: dein Marken-Kit steht und ein erster Entwurf sichtbar nach WANDWERT aussieht.

🔭
Noch weiter: eine kurze „Marken-Checkliste" für Entwürfe · Varianten, falls ihr für verschiedene Marken unterschiedliche Tonalitäten fahrt · das Marken-Kit mit echten Beispiel-Angeboten füttern.
5Mission

Aus rohen Notizen ein sauberes Dokument

Verstreute Briefing- oder Standort-Notizen in ein vorzeigbares Konzept verwandeln.

Warum: Das ist der erste Auftrag, bei dem der Mitarbeiter mehrere deiner Dateien auf einmal liest und daraus etwas Größeres baut — ein Kampagnen-Konzept, einen Standort-Steckbrief, ein Angebots-Gerüst. Genau hier spürst du den Unterschied zum Browser-Chat: Er hat deinen Kontext, weil dein Kontext im Ordner liegt.

🔁
Deine tägliche Übung: Leg jeden Tag eine Notiz, Beobachtung oder Idee in notizen/ ab — der Standort, der dir aufgefallen ist; die Idee aus dem Kundencall. Die kleinen Fänge von heute sind das Dokument-Material von morgen.
  1. Nimm etwas Echtes, das ohnehin ansteht: ein Kampagnen-Konzept, einen Standort-Steckbrief, ein Angebots-Gerüst aus einem Briefing.
  2. Zeig dem Mitarbeiter dein Material: „lies alles in notizen/ zu [Kampagne / Standort]"
  3. Lass eine strukturierte erste Version bauen — dann forme sie im Dialog: „Abschnitt 2 zu lang", „Reichweite/Kontakte pro Stelle ergänzen", „Schluss selbstbewusster".
Vorlage zum Kopieren
Lies meine Notizen in notizen/ zu [Kampagne / Standort].
Mach eine erste Version eines [Kampagnen-Konzepts / Standort-Steckbriefs / Angebots-Gerüsts]:
- klare Kapitel-Überschriften
- alles, wo du unsicher bist, mit [?] markieren statt raten
- stell mir zuerst deine 3 nützlichsten Fragen
Speichere es als neue Datei in notizen/.
💡
Profi-Tipp: Die Anweisung „Unsicheres mit [?] markieren statt raten" ist einer der wertvollsten Handgriffe überhaupt — sie macht aus unsichtbaren Vermutungen sichtbare Fragen. Nutz sie überall.

✓ Fertig wenn: ein echtes Dokument rausgegangen ist, das in deinem KI-OS begonnen hat.

🔭
Noch weiter: zwei Versionen in einem Rutsch (kurz fürs Angebot, lang fürs Archiv) · den Entwurf sich selbst kritisieren lassen: „Woran würde sich ein kritischer Kunde stoßen?" · die finale Fassung in vorlagen/ ablegen.
6Mission

Den Mitarbeiter schlauer machen

Dein Briefing mit WANDWERT-Wissen füttern — Services, Ton, deine Abläufe.

Warum: Inzwischen ist dir was aufgefallen — Antworten zu lang, falsche Annahmen, Kontext, den er immer wieder verpasst. Die meisten murren und erklären neu. Du reparierst es an der Quelle. Das ist der eigentliche „Betriebssystem"-Skill: Das System wird besser, weil du es pflegst. Und das Größere dahinter: Das ganze Setup, das wir dir mitgeben, ist eine erprobte Vorlage — kein Korsett. Es gehört dir. Manche behalten diesen Ordner als ihr dauerhaftes Arbeits-System; andere nutzen ihn als Übungsplatz und setzen später ein sauberes, frisches Arbeits-Setup auf, in das sie die guten Teile (Briefing, Marken-Kit, Vorlagen) einfach mitnehmen. Beides geht — es ist nur Text, und es gehört dir.

🔁
Deine tägliche Übung: Beende jede Korrektur mit „…und merk dir das." Fünf Wörter am Tag halten das Briefing am Wachsen.
  1. Sammle 3 Momente, in denen der Mitarbeiter danebenlag oder du etwas neu erklären musstest.
  2. Sag ihm, was er sich merken soll — er aktualisiert seine Briefing-Dateien selbst und zeigt dir die Änderung.
  3. Teste es: Frag etwas, das er früher falsch hatte. Spür den Unterschied.
Vorlage zum Kopieren
Lass uns dein Briefing verbessern. Drei Dinge, die du über WANDWERT
und mich wissen musst und immer wieder falsch machst oder neu fragst:
1. [z.B. „mit ‚Netzwerk' meine ich unsere eigenen Premium-Flächen, nicht Kontakte"]
2. [z.B. „Angebote immer mit Reichweite/Kontakten pro Stelle rechnen"]
3. [z.B. „mein Ton: knapp, selbstbewusst, kreativ — kein Agentur-Sprech"]
Aktualisiere me.md / CLAUDE.md selbst und zeig mir genau, was du geändert hast.
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Profi-Tipp: Leg im Briefing früh dein Marken-Kit und deine Standard-Abläufe ab (wie ein Angebot aufgebaut ist, was in einen Standort-Steckbrief gehört). Dann startet jede spätere Aufgabe schon in WANDWERT-Logik.

✓ Fertig wenn: dein Briefing gewachsen ist und du den Unterschied in den Antworten spürst.

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Noch weiter: monatlicher Briefing-Check: „lies dein eigenes Briefing — was ist veraltet, was fehlt?" · mit dem Wachsen Arbeitsweise-Regeln von Projektwissen trennen.
⚡ Prodein System skalieren — Kampagnen-Räume, Vorlagen, eigene Werkzeuge
7Mission

Jeder Kampagne ihr eigener Ordner

Ein Ordner pro Kampagne oder Kunde, mit eigenem Briefing — der Mitarbeiter denkt ab jetzt kampagnenweise.

Warum: Bis jetzt liegt alles in notizen/. Das trägt — bis du drei Kampagnen parallel fährst und der Mitarbeiter raten muss, welche du meinst. Ein Kampagnen-Ordner mit eigenem kampagne.md (Ziel, Marke, Flächen, Status, Entscheidungen) macht aus „die KI kennt mich" ein „die KI kennt meine Kampagnen".

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Deine tägliche Übung: Beende den Tag mit einer Zeile im Kampagnen-Log: „Was hat sich heute bewegt?" Dreißig Sekunden — und jede Kampagne hat ein Tagebuch.
  1. Nimm deine zwei aktivsten Kampagnen (oder Kunden).
  2. Lass den Mitarbeiter je einen Ordner einrichten — er interviewt dich pro Kampagne (Vorlage unten).
  3. Ab jetzt: Notizen und Ergebnisse einer Kampagne kommen in ihren Ordner, und Fragen bekommen kampagnen-bewusste Antworten.
Vorlage zum Kopieren
Richte in projekte/ einen eigenen Ordner für meine Kampagne [Name] ein.
Interview mich kurz: Ziel, Marke/Kunde, geplante Flächen & Formate,
aktueller Status, nächste Meilensteine — und was du bei dieser
Kampagne immer im Hinterkopf haben musst.
Leg dann projekte/[Name]/kampagne.md als Briefing an und ein log.md
für ein kurzes laufendes Tagebuch. Wenn ich [Name] nenne, lies zuerst
diese Briefing-Datei.
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Profi-Tipp: Am Kampagnen-Ende ein Review: „lies den ganzen Kampagnen-Ordner — was lief gut, was machen wir nächstes Mal anders?" Eine Retrospektive zum Preis einer Frage.

✓ Fertig wenn: zwei Kampagnen einen eigenen Ordner haben und du eine Frage gestellt hast, die ein Kampagnen-Briefing genutzt hat.

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Noch weiter: kampagnen-übergreifende Fragen: „was hängt gerade über alle Kampagnen hinweg fest?" · eine Freitags-Übersicht aus allen Kampagnen-Logs.
8Mission

Deine Vorlagen-Bibliothek aufbauen

Alles, was du zweimal machst, wird zur Vorlage — Angebot, Standort-Steckbrief, Nutzungsvereinbarung, Status-Update.

Warum: Inzwischen hast du Gutes produziert — Angebote, Steckbriefe, Konzepte, Mails. Der Pro-Move ist, nicht mehr bei null zu starten. Eine Vorlagen-Bibliothek heißt: Jedes wiederkehrende Stück startet bei 80 %, in deiner Struktur und deinem Ton.

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Deine tägliche Übung: Wenn du etwas fertig hast, mit dem du zufrieden bist, eine Frage: „vorlagen-würdig?" Ein Ja pro Woche reicht völlig.
  1. Nimm ein Stück, auf das du stolz bist — ein Angebot, einen Standort-Steckbrief, eine Kunden-Mail.
  2. Lass den Mitarbeiter das wiederverwendbare Gerüst herausziehen (Vorlage unten).
  3. Leg es in vorlagen/ ab. Nächstes Mal: „mach das wie vorlagen/[name]" — und jedes künftige Stück startet vorstrukturiert.
Vorlage zum Kopieren
Nimm [dieses Angebot / diesen Standort-Steckbrief] und zieh das
wiederverwendbare Gerüst heraus:
- feste Teile (Struktur, Standardformulierungen) behalten
- variable Teile als [Platzhalter] markieren
- kurze Hinweise, was in jeden Abschnitt gehört
Speichere es als vorlagen/[name].md.
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Profi-Tipp: Deine Standard-Nutzungsvereinbarung + die Ergänzungs-Bausteine als Vorlage abzulegen ist genau der erste Schritt zum Vertrags-Automaten aus dem Ausblick — die Grundlage, die wir im Workshop groß machen. Diesen einen Baustein legen wir dir schon fertig in die Hand:⬇  skill-nutzungsvereinbarung.md

✓ Fertig wenn: du zwei Vorlagen hast und einmal „mach das wie vorlagen/…" genutzt hast.

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Noch weiter: eine Bausteine-Datei für wiederkehrende Textblöcke (Vertragsklauseln, Angebots-Passagen) · Vorlagen mit kurzen „wann nutzen"-Notizen versehen.
9Mission

Der Wow-Moment: ein kleines Werkzeug bauen

Der Mitarbeiter baut dir eine echte kleine Webseite — kein Programmieren, nur Beschreiben.

Warum: Ein Geheimnis — dein Mitarbeiter schreibt nicht nur Text, er kann Dinge bauen. Eine Standort-Bewertungs-Checkliste für deine Scouts. Ein teilbares Kampagnen-One-Pager für Kunden. Du beschreibst es, er baut es als kleine Webseite, du öffnest sie im Browser. Das ist der Moment, in dem du merkst: Die Decke ist viel höher als „Schreib-Hilfe".

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Deine tägliche Übung: Ideen sammeln — immer wenn du dich dieselben Schritte zweimal erklären hörst, das Thema in notizen/werkzeug-ideen.md.
  1. Nimm etwas, das dein Team oder deine Kunden wirklich nutzen würden: eine Standort-Bewertungs-Checkliste, eine Kampagnen-Übersicht, ein Onboarding-Blatt.
  2. Beschreib Inhalt und Look — der Mitarbeiter baut es als HTML-Datei direkt in deinen Ordner.
  3. Doppelklick auf die Datei: Sie öffnet im Browser. Dann im Dialog verfeinern — „größere Überschrift", „WANDWERT-Farben", „freundlicherer Einstieg".
  4. Als PDF teilen (Drucken → als PDF sichern) — und für eine echte kundentaugliche Online-Version Jan dazuholen: die richtig ins Netz zu stellen ist von hier ein kleiner Schritt.
Vorlage zum Kopieren
Bau eine interaktive Checkliste als eine HTML-Datei (checkliste.html) in meinem Ordner.
Thema: [z.B. „Standort-Bewertung: eignet sich diese Fläche?"]
Punkte: [z.B. Sichtachse, Frequenz/Umfeld, freie Wandfläche, Genehmigungs-Check
— oder verweis auf eine Datei in notizen/]
Anforderungen:
- schlankes, freundliches Design, das auch auf dem Handy funktioniert
- Häkchen, die gemerkt werden, wenn man die Seite neu öffnet
- Design & Ton: WANDWERT-Farben und -Logo
Ich öffne sie im Browser und wir verfeinern gemeinsam.
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Profi-Tipp: Grün bleiben — generische Checklisten ja, Kundennamen oder Vertragsdaten nein. Die Vorlage ist wiederverwendbar: aus einer guten Checkliste werden zehn mit anderem Inhalt.

✓ Fertig wenn: du eine Webseite im Browser geöffnet hast, die es eine Stunde vorher nicht gab.

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Noch weiter: ihr eine Fortschrittsleiste geben wie diese Seite · kundenspezifische Kopien in Minuten — gleiche Struktur, neuer Inhalt · Drucken → PDF = sofortiges gebrandetes Handout.
10Mission

Deinen eigenen Anwendungsfall entwerfen

Du kennst deine Agentur am besten — jetzt erkennst du die Gelegenheit selbst.

Warum: Bis hier hast du Rezepte befolgt. Jetzt der Sprung: Du siehst selbst, wo im WANDWERT-Alltag der nächste Hebel steckt. Erfahrungsgemäß landet man dabei genau bei den zwei Großen — Standort-Bewertung und Nutzungsvereinbarungen. Aber du entscheidest, was für dich am meisten wehtut.

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Deine Übung: Eine Woche lang notieren, was sich wiederholt oder nervt — die Handgriffe, die du immer wieder von Hand machst.
  1. Sammle 3 wiederkehrende Zeitfresser aus deinem Alltag.
  2. Lass den Mitarbeiter helfen, den lohnendsten zu schärfen: Wie oft? Wie viel Aufwand heute? Wo muss der Mensch drinbleiben?
  3. Halt das Ergebnis in anwendungsfall.md fest — das ist dein Workshop-Input.
Vorlage zum Kopieren
Hier sind 3 wiederkehrende Aufgaben in meiner Agentur:
1. [z.B. „Standorte über Google Maps bewerten"]
2. [z.B. „Nutzungsvereinbarungen anpassen und ergänzen"]
3. [z.B. „Angebote aus Briefings bauen"]
Hilf mir einzuschätzen, welche sich am meisten lohnt zu automatisieren:
Aufwand heute, wie oft pro Woche/Monat, wo ich als Mensch drinbleiben muss.
Schreib mir eine kurze anwendungsfall.md mit deiner Empfehlung.
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Profi-Tipp: Das ist die perfekte Workshop-Vorbereitung — bring diese Datei mit. Wir schauen dann gemeinsam, welcher Hebel sich als Erstes zu bauen lohnt.

✓ Fertig wenn: du eine anwendungsfall.md mit deinem lohnendsten Hebel hast.

11Mission

Weitergeben — und die nächste Runde planen

Einen Handgriff im Team zeigen und mit Jan die großen Hebel planen.

Warum: Der beste Weg, etwas zu festigen, ist es weiterzugeben — einmal jemandem im Team einen Handgriff zeigen, und er sitzt bei dir doppelt. Und der Sprung von „ich mache mich schneller" zu „wir bauen echte Automation" ist der Workshop: da werden aus deinen Vorlagen und deinem Anwendungsfall gebaute Lösungen.

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Deine Übung: Zeig einmal pro Woche jemandem im Team einen Handgriff — Erklären ist die schnellste Art, selbst sicher zu werden.
  1. Zeig einem Kollegen einen deiner Handgriffe (Notizen → Aufgabenliste, oder deine Checkliste).
  2. Sammle deine anwendungsfall.md und die offenen Fragen, die unterwegs aufkamen.
  3. Plan den Workshop mit Jan — die großen Hebel: Vertrags-Automat und Standort-Scoring.
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Profi-Tipp: Du musst nicht „durch" sein, um den Workshop zu planen. Sobald die Starter-Missionen sitzen und deine anwendungsfall.md steht, ist der beste Zeitpunkt.

✓ Fertig wenn: du einen Handgriff weitergegeben und den Workshop mit Jan terminiert hast.

🚀 Der nächste Schritt: der Workshop

Die zwölf Missionen machen dich schneller. Die großen Hebel — der Vertrags-Automat (aus deiner Vorlage aus Mission 8 wird eine automatische Strecke: Eckdaten rein, geprüfter Entwurf raus) und das Standort-Scoring (Frequenz + Fassaden-Check + Genehmigungs-Abgleich) — sind echte Bau-Projekte. Der Weg dahin in zwei Schritten: Erst der Workshop mit Jan — da schnüren wir deine Anforderungen, Szenarien und Prioritäten. Dann baut das FlowPhase-Team die Automation, mit vorab transparent kalkuliertem Aufwand. Die Themen haben wir schon recherchiert, die Lösungswege liegen bereit. Bring einfach deine anwendungsfall.md aus Mission 10 mit.

Workshop mit Jan planen
Der Horizont

Nächste Ausbaustufen: vom Cockpit zur Automation

Der Pfad oben macht dich schneller. Der Horizont dahinter: Dinge laufen von selbst — immer mit dir als Dirigent. Drei Stufen, ehrlich beschriftet:

Heute — dieser Pfad

Dein KI-Cockpit

Du arbeitest mit einem Mitarbeiter, der deinen Kontext kennt. Notizen werden Aufgaben, Entwürfe entstehen in deinem Ton, Dokumente starten bei 80 Prozent. Alles passiert, weil du es angestoßen hast.

Als Nächstes — verbundene Werkzeuge

Dein Ordner spricht mit deinen Tools

Mail, Kalender, Ablage: Der Mitarbeiter liest und bereitet über Systemgrenzen hinweg vor. Die Projekträume und Werkzeug-Missionen der Pro-Stufe sind der erste Vorgeschmack darauf.

Horizont — Automation

Routinen laufen von allein

Mit einer Workflow-Werkbank wie n8n laufen wiederkehrende Abläufe nach Plan: Berichts-Entwürfe entstehen automatisch, Termin-Nachbereitungen liegen vorbereitet da, Wochenübersichten bauen sich über Nacht — und jedes Ergebnis landet als Entwurf zur Prüfung, nie als Auto-Versand.

Stufe 2 in der Praxis

So sieht „verbundene Werkzeuge" konkret aus

  • Mail: Der Mitarbeiter liest den ganzen Verlauf und entwirft die Antwort in deinem Ton — versendet wird weiter von dir
  • Kalender: Vor jedem Kunden-Termin ein Briefing — wer, was ist offen, was ist das Ziel
  • Ablage: Projektordner und Büro-Ablage sprechen miteinander — „fass mir den Stand zu Projekt X zusammen" über alle Quellen
  • Dokumente: Marken-Kit + Vorlagen-Bibliothek greifen überall — jedes Schreiben startet im Look deiner Marke
Alles hier passiert weiterhin, weil du es anstößt. Der Sprung ist Reichweite, nicht Eigenleben.
Stufe 3 in der Praxis

So sieht „Routinen laufen von allein" aus

  • Standort-Scoring: Adresse rein → Frequenz, Fassaden-Eignung und Genehmigungs-Status (Flächennutzungsplan/Denkmalschutz) → strukturierte Bewertung mit Go/No-Go, statt manuell über drei Karten-Apps
  • Vertrags-Strecke: Eckdaten einer Fläche → Nutzungsvereinbarung + Ergänzungsvereinbarung als Entwurf — aus deiner Baustein-Bibliothek, du unterschreibst
  • Angebots-Entwurf: Kunden-Briefing rein → Media-/Kreativ-Angebot als Entwurf — im Look deiner Marke, bereit zur Feinung
  • Posteingangs-Triage: Anfragen über Nacht vorsortiert — jede mit Antwortvorschlag als Entwurf
Eiserne Regel auf dieser Stufe: Jede Automation endet als Entwurf für deine Augen — nichts verlässt das Haus von allein. Und jeder Ablauf hat laufende Kosten, die vorher auf dem Tisch liegen.
Wie funktioniert das alles? — einfach erklärt
Wie schließt man ein Tool an? (das Ding namens „MCP")
Stell dir MCP wie eine Universal-Steckdose für KI vor. Jedes Tool kann so eine Steckdose anbieten — dein Kalender, dein Postfach, eine Ablage. Steckst du deinen Mitarbeiter ein, bekommt er genau die Fähigkeiten, die diese Dose hergibt: „lies meinen Kalender", „durchsuche diese Dokumente". Das Anschließen ist ein einmaliger Schritt aus ein paar Konfigurationszeilen — so etwas macht man einmal, in zwanzig Minuten, zusammen mit dem FlowPhase-Team. Das Wichtige: Jede Steckdose kommt mit Berechtigungen. Nur-Lesen ist der Standard — der Mitarbeiter darf gucken, nicht anfassen. Deshalb braucht Stufe 2 kein neues Vertrauen, nur neue Stecker. Wie ein Schlüssel für einen bestimmten Raum — nie fürs ganze Gebäude.
Wie baut man einen Agenten?
Ein Agent ist eine Stellenbeschreibung in einer Textdatei — wirklich. Du schreibst: „Du bist der Korrekturleser. Du prüfst Ton, Marken-Kit und Klarheit. Du änderst nie Fakten. Du gibst eine markierte Fassung zurück." Speichern, fertig: Dein Haupt-Mitarbeiter kann diesem Spezialisten jetzt Arbeit übergeben und das Ergebnis zurückholen. Kein Code, kein Server — eine Seite klare Anweisungen. Wer ein gutes Briefing schreiben kann (hast du, gleich in der ersten Mission), kann einen Agenten bauen. Einstellen per einseitiger Stellenanzeige.
Wie baut man einen Workflow?
Ein Workflow ist ein Rezept mit Auslöser: „WENN eine Mail mit Anhang ankommt → Kerndaten herausziehen → Zusammenfassung schreiben → Antwortentwurf in meine Entwürfe legen." In einem Werkzeug wie n8n baust du das, indem du Kästchen auf einer Fläche verbindest — jedes Kästchen ein Schritt, jede Linie dazwischen heißt „dann". Es sieht aus wie ein Ablaufdiagramm, weil es eines ist. Die KI sitzt in einzelnen Kästchen („fass das zusammen", „entwirf das") — der Workflow drumherum entscheidet, wann etwas passiert und was rein- und rausgeht. Rezept-Denken, kein Programmieren.
Wie hängt das alles zusammen?
Denk in Schichten, jede steht auf der darunter: (1) dein Ordner + Briefing = das Gedächtnis · (2) der Mitarbeiter = das Gehirn, das es liest · (3) MCP-Stecker = Sinne und Hände in andere Systeme · (4) Agenten = zusätzliche Spezialisten-Gehirne für wiederkehrende Rollen · (5) Workflows = das Fließband, das Arbeit anstößt, ohne gefragt zu werden. Und über allen fünf Schichten: die Ampel und die Entwurfs-Regel. Das Schöne: Nimm eine obere Schicht weg, und die darunter funktionieren weiter. Du kannst auf jeder Stufe stehen bleiben und hast trotzdem etwas richtig Nützliches — das genaue Gegenteil einer Alles-oder-nichts-Plattform.
Wer baut Stufe 2 und 3 — und was kostet das?
Stufe 2 ist etwas komplexer, aber überschaubar: oft nur ein bis zwei Sessions mit dem FlowPhase-Team. Stufe 3 ist echtes Handwerk — genau unser Metier. n8n selbst läuft kostenlos oder für wenige Euro im Monat; jeder Workflow hat laufende Kosten, die vor dem Bau auf dem Tisch liegen. Hausregel: Du entdeckst nie eine Rechnung — du gibst sie vorher frei. Und jeder Workflow wird mit eingebautem Prüfschritt geliefert.

→ Stufe 2 und 3 sind genau das, was wir als FlowPhase mit Teams bauen — erste Prototypen aus echten Kundenläufen gibt es schon. Der Weg ist immer derselbe: erst der Workshop (wir schnüren deine Anforderungen & Szenarien), dann baut das Team die Automation — mit klar kalkuliertem Aufwand, vorab auf dem Tisch. Frag uns, wenn du soweit bist.

Ehrliche Antworten

Fragen, die du dir vermutlich stellst

Muss ich programmieren können?
Nein. Du tippst genau einen technisch aussehenden Befehl in deinem Leben — die Install-Zeile in Schritt 0, und die kopierst du. Alles danach ist normales Schreiben in normaler Sprache. VS Code sieht nach Entwickler-Werkzeug aus, weil es eines ist — du nutzt davon aber nur die Ordner-Ansicht und das Chat-Fenster.
Wo landen meine Dateien und Gespräche eigentlich?
Deine Dateien liegen im Ordner auf deinem Rechner — die gehen nirgendwohin, solange du sie nicht ins Gespräch gibst. Was du in den Chat tippst, wird auf den Servern von Anthropic verarbeitet (der Firma hinter Claude) — wie bei jedem Cloud-KI-Assistenten. Das ist der ehrliche Deal, und genau dafür gibt es die Ampel: Grünes rein, Rotes nie.
Was ist, wenn ich etwas kaputt mache?
Realistisch: Das passiert nicht. Dein KI-Arbeitsplatz ist ein Ordner mit Textdateien — keine Datenbank, kein Server, nichts, was sich „zerschießen" lässt. Wenn ein Gespräch sich verheddert: Fenster zu, neu anfangen. Deine Dateien und dein Briefing bleiben unberührt. Und Claude hat die stehende Anweisung, nie eine Datei ohne dein ausdrückliches Okay zu löschen.
Warum nicht einfach ChatGPT im Browser?
Kannst du parallel gern weiter nutzen! Der Unterschied ist Gedächtnis und Ergebnis. Ein Browser-Chat fängt jedes Mal bei null an, und die Ergebnisse verschwinden im Kopieren-Einfügen. Dein KI-Arbeitsplatz kennt deinen Kontext (das Briefing), arbeitet direkt an deinen Dateien — und alles, was entsteht, bleibt gespeichert und wiederverwendbar. Spätestens in Woche 4 spürst du den Unterschied selbst.
Ist das nicht wieder so ein System, das am Ende keiner nutzt?
Berechtigte Frage — und der Grund, warum dieser Weg genau andersherum gebaut ist. Kein Einführungsprojekt, kein Funktionsberg, keine Schulungswoche: Du fängst mit einem Handgriff an, der dir ab Tag eins Zeit spart, und erweiterst nur, was sich bewährt. Wenn etwas nicht nützt, fliegt es raus — es ist ja dein System.
Was kostet das alles?
VS Code: 0 €. Claude Code: 0 €. Starter-Kit und diese Seite: 0 €. Die einzigen laufenden Kosten sind das Claude-Pro-Abo, ab ~15 €/Monat im Jahresabo — das ist die KI selbst. Keine Einrichtungsgebühr, keine Lizenzen pro Nutzer, kein Lock-in: jederzeit kündbar, und deine Dateien bleiben einfach deine.
Wie viel Zeit kostet mich das wirklich?
Einrichtung: einmalig etwa 30 Minuten. Danach: eine kleine tägliche Übung von 10–20 Minuten — eingebettet in Arbeit, die ohnehin ansteht. Die Missionen sind so gebaut, dass sie ab dem ersten Tag Zeit sparen, nicht kosten. Und wenn ein Tag voll ist: einfach auslassen. Der Pfad wartet, es gibt kein Zurückfallen.
Griffbereit halten

Spickzettel

Sätze, die gut funktionieren

  • „Stell mir erst Fragen" — vor größeren Aufgaben; der Mitarbeiter interviewt dich, statt zu raten
  • „Leg dich fest, ich korrigiere dich" — bringt einen echten Vorschlag statt einer Options-Liste
  • „Unsicheres mit [?] markieren, statt zu raten" — macht aus unsichtbaren Vermutungen sichtbare Fragen
  • „Kürzer." — völlig legitim. Es ist ein Mitarbeiter, kein Professor
  • „Speichere das als Datei in notizen/" — alles Aufhebenswerte wandert in den Ordner
  • „…und merk dir das bitte" — er aktualisiert sein Briefing; derselbe Fehler passiert nie zweimal

Mini-Glossar

  • Repository (Repo) — der Fachbegriff für deinen einen Ordner mit allen KI-OS-Dateien. Klingt technisch, ist aber nur ein Ordner: gehört dir, ist portabel
  • Claude-Panel — das Seitenfenster in VS Code, in dem dein Mitarbeiter (Claude) wohnt. Schreiben, Enter, fertig
  • Markdown (.md) — eine einfache Textdatei mit schlichter Formatierung. Öffnet überall, übersteht jeden Tool-Wechsel
  • Prompt — das schicke Wort für „was du der KI sagst"
  • CLAUDE.md — das Briefing, das der Mitarbeiter zu Beginn jeder Sitzung liest
  • me.md — wer du bist und wie du arbeitest; schreibt Claude im Starter-Interview selbst
  • Session — ein Gespräch. Neue Session = frischer Start, aber Dateien und Briefing bleiben

Wenn sich etwas komisch anfühlt

  • Antwort zu allgemein? Mehr Kontext geben — oder besser: den Kontext einmal ins Briefing schreiben
  • Etwas erfunden? Sag es ihm! „Das stimmt nicht, bitte prüfen" funktioniert. Vertrauen ja — aber du bist der Redakteur
  • Gespräch verheddert? Session schließen, neu anfangen — nichts geht kaputt, deine Dateien sind sicher
  • Wirkt hängengeblieben? Einmal Escape drücken und die Frage konkreter stellen
  • Echtes Problem? Screenshot + Nachricht ans FlowPhase-Team. Genau dafür sind wir da

Das Wichtigste in Kürze

  • Kosten — VS Code 0 € · Claude Pro ab ~15 €/Monat. Das ist die ganze Rechnung
  • Datenschutz — Ampel, immer; Rot heißt Rot (DSGVO, Kunden- & Vertragsvertraulichkeit)
  • Du bist der Redakteur — nichts verlässt das Haus ohne deinen Blick; die KI versendet grundsätzlich nichts
  • Deine Dateien, dein System — Textdateien auf deinem Rechner; kein Lock-in, nie
  • Schlank bleibt schlank — erweitert wird nur, was sich im Alltag bewährt hat
Zum Schluss

Dein Feedback in drei Minuten

Ehrlich und kurz. Es geht direkt an Jan und hilft, den Lernpfad besser zu machen.

unwahrscheinlichsehr wahrscheinlich
FlowPhase.ai
Make it Flow. Automate the Rest.

FlowPhase.ai ist eine spezialisierte KI-Beratung für kleine Unternehmen und den Mittelstand in DACH. Wir finden die Abläufe, an denen KI echten Nutzen bringt, und bauen daraus ein zusammenhängendes System aus Agenten, Skills, Workflows und Automations — dein AI-OS.

✓ DSGVO-konform✓ EU-Datenverarbeitung✓ Human-in-the-loop
Jan Herlein Gründer · FlowPhase.ai jan@flowphase.ai www.flowphase.ai
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